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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 18. Juli 2019

Editorial

Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und Selbstvertretung? Na klar.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

annähernd 12.000 Mitglieder der Lebenshilfe haben eine Beeinträchtigung! Erstaunt Sie das? Uns schon. Auf der einen Seite. Denn der Anstieg der Mitgliederzahl ist fast ein wenig unbemerkt erfolgt. Auf der anderen Seite natürlich nicht. Denn er geschieht nicht zufällig.

Über die Jahre hinweg ist das Thema der Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen immer bedeutender geworden. Erinnert sei an unsere großen Lebenshilfe-Kongresse 1994 in Duisburg und 2003 in Dortmund. Seit fast 20 Jahren gibt es den Rat behinderter Menschen auf Bundesebene, Menschen mit Behinderung im Bundesvorstand wie auch in zahlreichen Vorständen vor Ort und in Landesverbänden.

Internationaler Meilenstein ist die Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen und national eine neue Kultur der Beteiligung. Politiker und Ministerien möchten immer mehr direkt mit Menschen mit Beeinträchtigung sprechen, zum Beispiel bei der Reform des Betreuungsrechts mit einem eigenen Workshop. Kurz gesagt: Selbstvertreter sind in der Lebenshilfe neben Familien und Fachleuten eine wachsende und erfolgreiche Kraft der Interessenvertretung.

Der Kongress „Mit uns ist zu rechnen!- Selbstvertreter stärken sich“ vom 29. - 31. August 2019 an der Universität in Leipzig wird - davon gehen wir aus - einen neuen Meilenstein setzen. Im Herbst 2020 wollen wir dann bei der nächsten Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe schauen, welche Bedeutung Selbstvertretung für unseren Verband haben kann. Wir sind sehr gespannt! 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesgeschäftsführerin

Ulrich Niehoff, Referent

Ulrich.Niehoff@lebenshilfe.de

Inhaltsverzeichnis

Selbstvertretung – Na klar: Frische Motive, tolle Fotos und starke Statements

Leyla El-Hanouri hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Und Daniel Iven will mit Respekt behandelt werden. Gerhard Sauter ist es wichtig, dass alle gleich behandelt werden und füreinander da sind. Und Ines Matzkowitz löst Probleme. Lesen Sie mehr über diese und viele weitere engagierte Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter in unserer spannenden Motiv-Galerie. Und machen Sie mit! Weiter

Neue Ganz plastisch. - Auswahl: Wir und die anderen Wesen

Alle über 400 Einsendungen zu unserem Kreativwettbewerb sind in unserem Digitalen Ausstellungskatalog auf www.lebenshilfe.de/GanzPlastisch zu sehen. Unsere aktuelle Auswahl mit 38 Kunstwerken: Ob Pferde, Tiger, Vögel, Spinnen oder Engel, Drachen, Meerjungfrauen – viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlten sich ganz und gar nicht allein auf der Welt, sondern umgeben von freundlichen Tieren und Fabelfiguren. Deren Vorteil: Sie sind und bleiben einfach so, wie sie sind. Und zeigen den Menschen, was Leben in Vielfalt bedeuten könnte. Weiter

Stellenanzeigen

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Die Lebenshilfe Stollberg gemeinnützige GmbH sucht zum 01.01.2020 im Zuge der Nachfolgeregelung einen Geschäftsführer (m/w/d). Weiter.

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Die Lebenshilfe Gießen e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

·         einen oder zwei Personalsachbearbeiter w/m/d. Weiter.

·         eine Leitung w/m/d für den Bereich Arbeit und Bildung. Weiter.

·         eine Leitung w/m/d für die Reha-Werkstatt in Gießen-Mitte. Weiter.

·         Leitung w/m/d für die Werkstatt Welo in Lollar. Weiter.

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Lebenshilfe Oberhausen: Die "Doppel-Durchblicker"

Menschen mit Behinderung beraten Menschen mit Behinderung: Die Peer-Beratung ist ein wichtiges Feld für Selbstvertretung! Die „Doppel-Durchblicker“ der Lebenshilfe Oberhausen gehen es im Tandem an. Weiter.

Linktipps und Downloads

Die Publikation "Inklusion und Vielfalt im Gemeinschaftlichen Wohnen" dokumentiert eine Fachtagung des Forums Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (FGW), die im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ stattgefunden hat. Weiter.

Der Paritätische Gesamtverband (Hrsg.): Pflegebedürftig - Was tun?
Sie wollen oder müssen sich mit dem Thema Pflegebedürftigkeit befassen, weil Sie selbst pflegebedürftig sind oder weil einer Ihrer Angehörigen Hilfe braucht?  Mit dieser Broschüre erhalten Sie einiges „Handwerkszeug“, wie Sie und Ihre Angehörigen mit dieser Situation umgehen können. Weiter.

Neue insieme-Broschüre: Digital dabei!   
Die neue Broschüre von insieme Schweiz und der BFF Bern unterstützt Eltern eines Kindes mit geistiger Behinderung bei der Medienerziehung. Sie gibt konkrete Tipps, wie sie den Umgang ihrer Kinder mit Instagram, Facebook, Games, etc. begleiten können und ermutigt Eltern auch, die Medienbegleitung aktiv anzugehen. Die Broschüre kann auch von weiteren Begleitpersonen z. B. in Institutionen und Sonderschulen gut genutzt werden. Weiter.

insieme-Magazin: Tipps für den digitalen Alltag      

Telefonieren, Musik hören, Filme schauen, Textnachrichten und Social Media – all dies nimmt viel Zeit im Leben von Jugendlichen ein. Die Juni-Ausgabe des insieme-Magazins widmet ihren Schwerpunkt dem digitalen Alltag und gibt Eltern Tipps für die Begleitung ihrer Kinder. Weiter.

Video: Geschwister-Kinder (Dokumentarfilm, 33 min, CH-deutsch)

Der Dokumentarfilm gibt einen emotionalen Einblick in das Leben von vier betroffenen Kindern in ihrem täglichen Spagat zwischen Rücksichtnahme, Geschwisterliebe und ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Auf eine beeindruckend ehrliche Art erzählen die Protagonisten über ihr Leben als Geschwisterkinder und die Eltern über Schwierigkeiten und die eigenen Schuldgefühle. Weiter.

Kommunen innovativ : Studie „Nachdenken über die Stadt von übermorgen“

Welche Auswirkungen entfalten heute absehbare Trends auf die langfristige Entwicklung von Städten – also das „Übermorgen“? Die Studie „Nachdenken über die Stadt von übermorgen“ des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR will Beiträge für eine Zukunftsorientierung in einem komplexen Umfeld leisten, indem relevante Trends für die Stadt von übermorgen identifiziert und geordnet wurden und unter Einbeziehung von Akteuren auf Bundes- und lokaler Ebene verschiedene Wirkungsweisen dieser Trends in unterschiedlichen Stadt- und Raumtypen aufgezeigt werden. Weiter.

Das Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem luxemburgischen Behindertenträger APEMH eine Fachtagung zum Thema Persönliche Zukunftsplanung mit dem Titel „Zukunftsplanung – Inklusion möglich machen. Sozialraum gestalten und beleben“. Die Tagung findet statt vom 17. – 19.10.2019 in Hosingen/Luxemburg. Zum Programm

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