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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 16. Januar 2020

Editorial

2020 – Ein Jahr voller Veränderungen hat begonnen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

jedes Jahr treten zum Jahreswechsel viele gesetzliche Änderungen in Kraft. Der 1. Januar 2020 bildete da keine Ausnahme. Dennoch ist das Jahr 2020 für Menschen mit Behinderung, ihre Eltern und Geschwister wie auch Leistungserbringer ein ganz besonderes Jahr. Grund hierfür sind die vielen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz, die zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten sind und das Recht der Eingliederungshilfe nachhaltig verändert haben. Einen Überblick über das neue Recht der Eingliederungshilfe haben wir für Sie auf unserer Homepage bereitgestellt.

Alle Beteiligten waren in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren gefordert, damit diese grundlegende Reform so reibungslos wie möglich zum 1. Januar 2020 in den „Echtbetrieb“ gehen konnte. Verunsicherungen sind gerade auch bei Menschen mit Behinderung und ihren Familien aufgetreten, wenn unklar war, wie es nach dem 1. Januar weiter geht.

Wir danken allen für ihr Engagement und ihren Einsatz. Wir hoffen sehr, dass der Start in das neue Recht der Eingliederungshilfe deutschlandweit so gut wie möglich geglückt ist, noch offene Fragen und Probleme zur Umstellung in den nächsten Tagen und Wochen vor Ort gelöst werden können und Menschen mit Behinderung und ihren Familien dadurch Klarheit für die Zukunft haben. 

Aber nicht nur das Bundesteilhabegesetz sorgte zum Jahreswechsel für Veränderungen. Auch das Angehörigen-Entlastungsgesetz und weitere Gesetze enthalten wichtige Neuregelungen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien, gültig seit 1. Januar 2020. So wurden Eltern volljähriger Kinder mit Behinderung finanziell entlastet, das Budget für Ausbildung wurde eingeführt und es wurde klargestellt, dass Menschen mit Behinderung im Eingangs- und Berufsbildungsbereich einer WfbM oder eines anderen Leistungsanbieters oder während des Budgets für Ausbildung Anspruch auf Grundsicherung haben.

In einem Überblicksbeitrag haben wir für Sie alle wesentlichen gesetzlichen Neuregelungen zum 1. Januar 2020 für Menschen mit Behinderung und ihre Familien zusammengestellt. Selbstverständlich begleiten wir auch die Umsetzung in die Praxis und werden uns zu Wort melden, wenn Korrekturen notwendig sind.

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesgeschäftsführerin
Andreas Zobel
newsletter@lebenshilfe.de

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Inhaltsverzeichnis

Was ändert sich ab dem 01.01.2020? Die wichtigsten Neuregelungen

Jedes Jahr treten zum Jahreswechsel viele gesetzliche Änderungen in Kraft. Dies war auch am 01.01.2020 der Fall. Im Folgenden sind die wichtigsten Neuregelungen für Menschen mit Behinderung zusammengestellt. Weiter

Medienmitteilung: Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern häusliche Krankenpflege auch bei hohem Bedarf

Uneingeschränkter Anspruch auf Intensivpflege zuhause muss erhalten bleiben! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab jetzt bekannt: Der Gesetzentwurf zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz ist überarbeitet. In diesem Gesetz wird unter anderem geregelt, unter welchen Bedingungen Menschen mit Intensivpflegebedarf Leistungen zuhause erhalten können. Betroffen hiervon sind zum Beispiel Menschen, die dauerhaft künstlich beatmet werden. Ihr Anspruch auf häusliche Krankenpflege soll künftig einer Angemessenheitsprüfung unterliegen. Weiter

Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. zum Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPREG)

Mit dem vorliegenden Referentenentwurf wurde der Referentenentwurf zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) überarbeitet. Auch nach überarbeiteter Regelung des § 37 Abs. 2 (neu) sind Menschen, die künftig intensivpflegerischen Bedarf haben, vom Anwendungsbereich des § 37 SGB V ausgeschlossen. Das heißt, der derzeit noch bestehende, unbeschränkte Anspruch auf häusliche Krankenpflege wird künftig wegfallen und stattdessen den in § 37c Abs. 2 SGB V (neu) vorgesehenen Einschränkungen unterliegen.  Weiter

Medienmitteilung: Ministerin Franziska Giffey will im Frühjahr 2020 ein neues inklusives Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorlegen.

Nach einem umfangreichen Beratungsprozess, an dem auch die Bundesvereinigung Lebenshilfe beteiligt war, hat Familienministerin Dr. Franziska Giffey den Abschlussbericht zur Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe entgegengenommen. Auf dieser Grundlage will die Ministerin im Frühjahr 2020 ein neues, inklusives Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorlegen. Dazu erklärt die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Gesundheitsministerin, Ulla Schmidt, MdB: „Für die Familien mit behinderten Kindern ist das eine gute Nachricht. Sie warten schon lange darauf, dass auch sie endlich die vollen Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch nehmen können.“ Weiter

Behindertenbeauftragter übergibt Teilhabeempfehlungen an die Bundesregierung

Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, übergab seine Teilhabeempfehlungen an die Bundesregierung anlässlich des   zehnjährigen Jubiläums des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Er  machte deutlich, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist - und damit auch eine gemeinsame Aufgabe aller Ressorts der Bundesregierung. Er forderte darüber hinaus, deutlich mehr in Barrierefreiheit zu investieren. Weiter 

Die Fachverbände der Behindertenhilfe und Behindertenselbsthilfe informieren

Forderungspapier: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und Migrations- oder Fluchthintergrund verbessern! 

Selbstvertretungs-Ticker

  • Index für Partizipation - Der Bundeverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) und das Institut Mensch Ethik und Wissenschaft (IMEW) haben ein tolles Projekt gemacht: eine Fragen-Sammlung für mehr Mit-Bestimmung von behinderten Menschen. Natürlich auch in Leichter Sprache. Weiter

  • Selbstvertretung im Förder- und Betreuungsbereich - Mitbestimmung ist nichts für Menschen mit viel Assistenz-Bedarf? Von wegen! Wer den Film über den FuB-Beirat der Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH gesehen hat, weiß es besser. Weiter

Zeitschrift Teilhabe - Ausgabe 4/2019 erschienen

Unter dem Motto „Selbstbestimmung ist möglich!“ schließt die Zeitschrift Teilhabe das Themenjahr „Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“ ab. In der aktuellen Ausgabe können Sie nachlesen, was unter Selbstbestimmung zu verstehen ist und wie ein selbstbestimmtes Leben unterstützt werden kann. Eine Leseprobe finden Sie hier. Weitere Informationen zur Zeitschrift Teilhabe und zur Bestellung finden Sie hier.

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Evangelische Kirche in Deutschland (Hrsg.): Es ist normal, verschieden zu sein. Wir wollen Inklusion

Inklusion bedeutet, dass Menschen überall mitmachen können. Zum Beispiel auf der Arbeit, in der Freizeit oder im Stadtteil. Menschen mit und ohne Behinderungen leben zusammen. 

Inklusion ist aber auch ein großes Thema für die Kirche. Wie kann zum Beispiel ein inklusiver Gottesdienst aussehen? 

Unsere Antworten haben wir 2014 in einem Buch herausgegeben. Dieses Buch haben wir nun in leicht verständliche Sprache übersetzt. Wir haben auch ein Hörbuch gemacht, das Sie leicht verstehen können. Wir wollen, dass sich viele Menschen mit uns auf den Weg machen. Für mehr Inklusion. 

Weitere Informationen und Bestellformular.

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Stellenanzeigen

Die Lebenshilfe Aschaffenburg sucht ab 01.01.2021, spätestens zum 01.04.2021, eine Fachliche Leitung (m/w/d) in der Geschäftsführung. Weiter

Für die Stelle Beauftragte/-r für Menschen mit Behinderung sucht die Stadt Leipzig zum 1. März 2020 eine engagierte und fachlich versierte Persönlichkeit. Weiter

Rechtsdienst Ausgabe 4/2019 ist erschienen

Aktion 2019 startet - Inhaltsverzeichnis 2019 online

In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um 

  • das BTHG und  
  • das Angehörigen-Entlastungsgesetz.

AKTION: Der Rechtsdienst-Jahrgang 2019 ist ab sofort zum Sonderpreis von 20 € zzgl. 3,50 € Versandkosten erhältlich. 

Bestellungen bitte per E-Mail an aboverwaltung@lebenshilfe.de

Nur, solange der Vorrat reicht. 

Über den gesamten Inhalt des Rechtsdienstes 2019 können Sie sich hier informieren.

Linktipps und Downloads

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) hat zum 30.12.2019 den ersten Teilhabeverfahrensbericht vorgelegt. Darin wird beispielsweise aufgezeigt, wie viele Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe in einem Kalenderjahr bei den Rehabilitationsträgern gestellt wurden. Der Bericht gibt auch Auskunft darüber, ob und wenn ja, wie oft ein Träger die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen zur Zuständigkeitsklärung oder Bedarfsfeststellung überschritten hat. Weiter

8. Festival Kultur vom Rande // 6. - 10. Mai 2020
„Kultur vom Rande – Alles in Bewegung!“: Seit 20 Jahren hat sich Kultur vom Rande zu einer großen Bühne für, von und mit Menschen unabhängig von Herkunft, sozialer Benachteiligung und sogenannter Behinderung entwickelt. Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Kunst, Theater, Tanz, Artistik, Literatur und mehr, von hier und anderswo, werden das Publikum auf dem Weg bis Mai 2020 in Schwung bringen. Aktuelle Informationen zu den kommenden Veranstaltungen https://kultur-vom-rande.de/2020/ - BAFF BILDUNG AKTION FREIZEIT FESTE Alteburgstr. 15 72762 Reutlingen Tel. 07121/2038080 - Fax 07121/279720 Träger: Lebenshilfe Reutlingen e.V. und Bruderhaus Diakonie. 

Der Paritätische Gesamtverband: In dem Projekt „Teilhabeforschung: Inklusion wirksam gestalten“ entwickelt der Paritätische Gesamtverband Vorschläge zur Verbesserung der Lebenssituation und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen. Denn, anders als in der UN Behindertenrechtskonvention vereinbart, wird der aktuelle Forschungsstand diesen Ansprüchen nicht gerecht und weist große Defizite auf. Weiter

Teilhabe ermöglichen! Fachliche Standards für die Assistenz von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf am 19./20.03.2020 in Leipzig, Bildungswissenschaftliches Zentrum der Universität
Die Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (DHG) will mit ihrer Leipziger Fachtagung in Referaten, Foren und Workshops Teilhabeansprüche von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf in den Mittelpunkt stellen. Insbesondere geht es darum, entsprechende Standards zur Teilhabe bei komplexem Unterstützungsbedarf in den Reformprozess einzubringen und Perspektiven zur Umsetzung zu diskutieren. Zum Programm und zur Anmeldung. Anmeldefrist bis 15.02.2020
Ausserdem: Newsletterarchiv der DHG

Aus dem Lebenshilfe-Verlag Marburg

Alle aktuellen Angebote finden Sie hier.

Bildungsinstitut inForm - Veranstaltungskalender

Fachtagung: Lust auf neue Arbeit? Arbeiten im Sozialraum für alle

11.-12.02.2020, Braunschweig (Nummer 201101)

Information und Anmeldung

 

Netzwerktreffen: 2. bundesweites Fachforum Qualitätsmanagement der Lebenshilfe

Welchen Beitrag kann das QM zur Fachkräftesicherung leisten?

17.-18.02.2020, Kassel (Nummer 200606)

Information und Anmeldung

 

Seminar-Reihe: Grundlagen der Eingliederungshilfe für Leitungen im Quereinstieg

3 Teile, ab 17. Februar 2020, Marburg (Nummer 200602)

Information und Anmeldung


Seminar: Frauen in der Führung  

19.-20.02.2020, Marburg (Nummer 200621)

Information und Anmeldung


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