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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 4. April 2019

Editorial

Barrierefreiheit – oder „Weg mit den Hindernissen!“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

es gibt wenig Wissen zum Thema Barrieren für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung.

Deshalb hat der Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geschrieben. Der Rat hat vorgeschlagen, dass das Ministerium Geld für die Forschung zum Thema Barrierefreiheit gibt. Das hat das BMAS gemacht. Vielen Dank dafür!

Prof. Dr. Trescher und andere haben mit der Forschung begonnen. Man kann sich die Ergebnisse ausdrucken.

Die Forscher haben zuerst gesucht, was es schon an Wissen gibt zum Thema. Danach haben die Wissenschaftler mit Expertinnen und Experten in eigener Sache gesprochen. Diese haben gesagt, worin im Alltag Hindernisse bestehen.

Das ist aber noch nicht genug. Der Bericht über die Ergebnisse zeigt auch, was wir alles noch nicht wissen. Deshalb muss es mehr Forschung geben. Wir bitten das Ministerium, weitere Gelder zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust
Bundesgeschäftsführerin

Joachim Busch, Mitglied im Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Inhaltsverzeichnis

Barrierefreiheit – oder „weg mit den Hindernissen!“

Im Jahr 2006 hat sich der Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum ersten Mal mit dem Thema „Barrierefreiheit“ beschäftigt. Immer wieder hat er sich seitdem mit dem Thema beschäftigt. Und festgestellt, dass es wenig Wissen zum Thema gibt. Nur wenn man weiß, worin Hindernisse bestehen, dann kann man sie auch abbauen! So einfach ist das. Weiter.

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Seit 2009 gilt die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Wir fragten drei Experten: Was hat sich in diesen 10 Jahren geändert? Weiter.

Lebenshilfe zur Organspende: Widerspruchslösung diskriminiert Menschen mit geistiger Behinderung!

Das Thema Organ-Spende geht alle Menschen an. Doch Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung sollen nicht darüber entscheiden dürfen, ob sie Organ-Spender sein wollen oder nicht. Das findet die Lebenshilfe nicht richtig.Weiter.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung informieren

Stellungnahme der Fachverbände zum Referentenentwurf der Bundesregierung: Gesetz zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften - 21.03.2019. Weiter.

Der Rechtsdienst der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - Weitere Informationen .

Linktipps und Downloads

Deutsches Institut für Menschenrechte: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland - Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung immer noch nicht der Normalfall
Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Vieles wurde seitdem auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Doch auch 2019 ist Deutschland noch keine inklusive Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte, der die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in neun Bereichen, etwa Bildung, Wohnen, Arbeiten oder Mobilität, in den Blick nimmt. Weiter.

Deutsches Institut für Menschenrechte: Inklusion vorerst gescheitert
Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention habe sich das Modell des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht behinderten Kindern nicht flächendeckend durchgesetzt, sagte Valentin Aichele vom Institut im Gespräch mit Manfred Götzke im Deutschlandfunk. Damit Inklusion gelinge, müssten bessere Rahmenbedingungen her.  Weiter.

DGB: Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Zahlen: Schule, Ausbildung, Beschäftigung
Zwar gibt es Fortschritte beim gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen, bei der inklusiven Ausbildung und beim Anteil der schwerbehinderten Beschäftigten in den Unternehmen und Verwaltungen. Das täuscht aber nicht über die schwerwiegenden Rückschritte hinweg. Weiter.

Leicht. Bewerben.

Alles, was mit Bewerbungen zu tun hat, in Leichter Sprache: mit konkreter Führung und Hilfestellung beim Lebenslauf, Bewerbungsschreiben etc. Weiter.

Zentrum für Inklusionsfoschung Berlin (ZfIB)
Das interdisziplinäre Zentrum für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) wurde am 17. Januar 2018 gegründet. Es versteht sich als interdisziplinäres Forum für Vernetzung, Beratung und Forschung zur Unterstützung inklusiver Entwicklungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Seine Beteiligten kommen aus wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Einrichtungen innerhalb und außerhalb Berlins und arbeiten und/oder forschen zu Inklusion/Exklusion bezogen auf verschiedene Differenzlinien (z.B. Geschlecht, Behinderung/Befähigung, kultureller Hintergrund). Weiter.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Hrsg.): Gesundheitliche Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase (Text in Einfacher Sprache). Weiter.

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK): Hilfsmittel E-Scooter: Sanitätshäuser müssen künftig den individuellen Bedarf ermitteln

Im Hilfsmittelverzeichnis wurde der Abschnitt betreffend der E-Scooter überarbeitet. Hersteller müssen in ihren Produktinformationen jetzt darauf hinweisen, ob der E-Scooter in geeigneten Linienbussen des ÖPNV mitgenommen werden darf. Weiter.

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) veröffentlicht Erklär-Video für E-Scooter
Welche E-Scooter werden in Bussen mitgenommen? Worin unterscheiden sich ÖPNV-E-Scooter von konventionellen Hilfsmitteln? Hinweise rund um die Anschaffung eines E-Scooters gibt es in dem Video vom BSK. Weiter.

Stiftung Mitarbeit: Interkulturelle Kompetenz im Engagement
Termin: 5.–6. Juli 2019, Ort: Halle (Saale)
Interkulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für Menschen, die in gesellschaftlichen Bereichen aktiv sind. Auch in ehrenamtlich tätigen Gruppen oder in der Flüchtlingsarbeit kann es zu Missverständnissen und Irritationen kommen. Hier profitieren ehrenamtlich Tätige von einer Auseinandersetzung mit dem Thema Kultur, kulturelle Prägung und der Reflexion über die eigene kulturelle Identität. Weiter.

Seminarangebote der Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung

Schlüsselqualifikationen - Besondere Herausforderung in der beruflichen Bildung von Menschen mit Lernschwierigkeiten - kukuk plus; Mo. 06.05 - Di. 07.05.2019; Hamburger Arbeitsassistenz, Hamburg; Anmeldefrist bis zum 15.04.2019

Job Coaching professionell –  Strategien und Methoden der Unterstützung im Betrieb; Mo. 16.09. – Mi. 18.09.2019; Haus am Maiberg in Heppenheim; Anmeldefrist bis zum 03.06.2019, spätere Anmeldungen nur nach Rücksprache

Ressourcenmanagement für Menschen mit Behinderung – Methodenwerkstatt; Mo. 07.10. – Mi. 09.10.2019; Hotel Tallymann in Bad Nenndorf - Nähe Hannover; Anmeldefrist bis zum 26.08.2019

Weiter.

Aus der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft:  Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf im Fokus

Die EAH (Europäische Akademie für Heilpädagogik im Berufs- und Fachverband Heilpädagogik - BHP) startet in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) mit der neuen Weiterbildungsreihe „Teilhabe partizipativ und advokatorisch gestalten - Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf im Fokus“. Frau Prof. Dr. Monika Seifert und Frau Prof. Dr. Vera Munde, die die Weiterbildung inhaltlich koordinieren und einzelne Module als Referentinnen anbieten, im Interview über das neue Bildungsangebot:
Zum Interview mit Frau Seifert und Frau Munde über die geplante Weiterbildungsreihe

Aus dem Lebenshilfe-Verlag Marburg

Befristetes Angebot aus dem Lebenshilfe-Verlag Marburg

Seit 2015 ist unser ergänzbares Handbuch »Teilhabe durch Arbeit« auf dem Markt. Als Nachfolger unseres Klassikers »Werkstatt-Handbuch« reagiert es auf die neuen gesellschaftlichen und politischen Grundausrichtungen, Stichwort Inklusion, Bundesteilhabegesetz, neue WMVO usw. Diesen sowie dem technischen Fortschritt – der erfordert, Arbeitsgelegenheiten für Menschen mit Behinderungen kreativ weiterzuentwickeln – tragen wir mit diesem Handbuch Rechnung, indem es die neuen Trends beschreibt und gute Lösungsansätze vorstellt.

Weil wir von der Qualität unseres Produkts überzeugt sind und auch Sie überzeugen wollen, machen wir Ihnen ein befristetes Angebot: 

Wer im Zeitraum vom 4. April bis 4. Mai 2019 ein Handbuch kauft und für mindestens zwei Jahre die jährlichen Ergänzungslieferungen abonniert, erhält die im Mai 2019 erscheinende 4. Ergänzungslieferung gratis. Geben Sie dazu einfach bei der Bestellung im Anmerkungsfeld »Weiteres« das Stichwort »4. EGL kostenlos« an.

Bundesvereinigung Lebenshilfe (Hrsg.): Teilhabe durch Arbeit

Ergänzbares Handbuch zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung; DIN A4, Loseblatt-Ordner, Grundwerk 2015, 3. Ergänzungslieferung 2018 eingearbeitet, 596 Seiten, ISBN: 978-3-88617-416-4; Bestellnummer LBH 416; 69,– Euro [D]; 83.– sFr.

Der Nachfolger des vergriffenen Werkstatt-Handbuchs hat konsequent die gesellschaftliche Leitlinie »Inklusion« im Blick. Die neue Gliederung stellt in 7 Kapiteln mit derzeit 83 Beiträgen alle Formen der beruflichen Teilhabe gleichberechtigt nebeneinander. Aufsätze zu allen Aspekten geben Anstöße für die Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit, zeigen Lösungswege für Problemfelder auf und geben wichtige Hilfen und Anregungen für die Alltagspraxis. 

Für permanente Aktualität sorgen jährliche Ergänzungslieferungen. 

Weitere Informationen und Online-Bestellung.

E-Mail: vertrieb@Lebenshilfe.de  oder verlag@lebenshilfe.de - 

www.lebenshilfe-verlag.de

Impressum:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.,
Raiffeisenstraße 18, 35043 Marburg,
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