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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 7. März 2019

Editorial

 Armut und Behinderung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie können wir Armut wirksam bekämpfen? Wie schaffen wir mehr Teilhabe für alle? Das sind grundlegende Fragen der sozialen Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft.

Lösungsansätze, wie etwa Grundrente, solidarisches Grundeinkommen oder Bürgergeld, werden aktuell in Politik und Medien breit diskutiert. Menschen mit Behinderungen und ihre Familien werden dabei häufig nicht berücksichtigt. Dabei sind sie ebenso wie Alleinerziehende, pflegende Angehörige, kinderreiche Familien, Migrant*innen und zunehmend auch Rentner*innen besonders oft von Armut betroffen.

Armutsbekämpfung braucht gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb unterstützt die Bundesvereinigung Lebenshilfe den Armutskongress 2019 „Baustelle Deutschland. Solidarisch Anpacken!“, der am 10. und 11. April in Berlin stattfindet.


Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust
Bundesgeschäftsführerin

Inhaltsverzeichnis

Armutskongress 2019

Wohnen, Rente und Arbeitsmarktpolitik, Pflege, Gesundheit und Bildung. Wie kann Armut wirksam bekämpft werden? Darum geht es am 10. und 11. April beim Armutskongress 2019 „Baustelle Deutschland. Solidarisch Anpacken!“ in Berlin. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist als Unterstützerin dabei. Mehr zum Kongress auf https://www.armutskongress.de.

Robert Antretter setzt sich gegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung ein

Der Ehrenvorsitzende der Lebenshilfe wurde am 5. Februar 80 Jahre alt.

Der gelernte Schriftsetzer lebt im schwäbischen Backnang und war von 1980 bis 1998 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 2000 bis 2012 stand er als ehrenamtlicher Bundesvorsitzender an der Spitze der Lebenshilfe, die heute in ganz Deutschland über 125.000 Mitglieder zählt und sich seit mehr als 60 Jahren für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung und deren Familien engagiert. Weiter.

16. Führungskräftetreffen „Arbeitsleben“: Gutes bewahren, Neues wagen. Sozialunternehmen begegnen den Herausforderungen des BTHG

22.–23. Mai 2019 in Berlin

„Gutes bewahren, Neues wagen. Sozialunternehmen begegnen den Herausforderungen des BTHG“ lautet das Motto des 16. Führungskräftetreffens Arbeitsleben der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Eröffnet wird das Treffen durch Ulla Schmidt – Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., den Eingangsvortrag hält Kerstin Griese – Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Führungskräfte aus Diensten und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie aus Inklusionsbetrieben sind zum offenen Diskurs zu diesen Schwerpunktthemen eingeladen:

  • Die Bedeutung und Umsetzung des BTHG im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben.
  • Die Einkommenssituation in WfbM und das Konzept eines solidarischen Grund-    einkommens.
  • Digitalisierung: Technische Innovation in beruflicher Bildung und im Arbeitsbereich.
  • Fachkräftemangel & Personalakquise.
  • Zukunft der Werkstatt – Weiterentwicklung der Werkstattleistung.

Und natürlich geht es immer auch um die grundsätzliche Frage zur „Zukunft der Arbeit“. Zu dieser Frage freuen wir uns auf den Vortrag von Klaus Burmeister –  Zukunftsforscher und Geschäftsführer von foresightlab.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm. Mitte März werden auch die Details zu den drei Panels für Sie sichtbar sein. Wir hoffen auf Ihre Teilnahme und freuen uns auf Sie!

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Die Lebenshilfe Dillenburg e.V. sucht zum 01.10.2019 eine Wohnbereichsleitung (m/w/d)  unbefristet in Vollzeit (39 Stunden) für den Standort Haiger. Weiter

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Die Lebenshilfe Leer e.V. sucht zum nächstmöglichen Termin eine Geschäftsführung (w/m/d) für Ihre Gesamteinrichtung. Weiter.

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Die conQuaesso® JOBS sucht für den Lebenshilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Hürth zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Führungspersönlichkeit als Landesgeschäftsführung.
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Die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg sucht zur Verstärkung der Geschäftsleitung eine Pädagogische Leitung (m/w/d) in Vollzeit (40 Stunden).
Weiter.

Jahresthema der Fachzeitschrift Teilhabe: Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

Mit einem Editorial von Monika Seifert über Partizipation und Inklusion startet die Fachzeitschrift Teilhabe mit der Ausgabe 1/2019 in das Themenjahr "Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf" und schlägt damit ein inhaltlich sehr umfangreiches und vielfältiges Kapitel auf:

Barbara Fornefeld befasst sich in ihrem Beitrag zum „Verständnis von Teilhabe im Kontext von Erwachsenen und alternden Menschen mit Komplexer Behinderung“ mit den Theorien der Gabe und Anerkennung. Über die „Befragung und Beobachtung von Nutzer(innen) der Berliner Förderbereiche und Angebote zur Beschäftigung, Förderung und Betreuung“ berichten Benjamin Bell und Vera Munde. Ruth Liebald vermittelt in ihrem Text anschaulich die therapeutische Arbeit mit einer jungen Frau, welche ausgeprägte herausfordernde Verhaltensweisen zeigt.

Weitere Themen in der Ausgabe sind das Prüfen von Texten in Leichter Sprache, die Schnittstelle von Eingliederungshilfe und Pflege sowie die Einbeziehung von Menschen mit Komplexer Behinderung in die Forschung.

Die Teilhabe ist als Zeitschrift und als E-Paper im Abonnement und Einzelheftverkauf erhältlich.
Informationen und Leseproben finden Sie unter www.zeitschrift-teilhabe.de.

Aus dem Rechtsdienst der Lebenshilfe: Wahlrecht für alle

Die Ausgabe 1/2019 des Rechtsdienst der Lebenshilfe ist erschienen. Lesen Sie kostenfrei den Beitrag von Antje Welke "Endlich: Wahlrecht für alle".

Weitere Beiträge aus Rechts- und Sozialpolitik und Rechtsprechung und Rechtspraxis finden Sie in dieser Ausgabe u. a. zu den Themen:


• Mehr Pflegepersonal für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
• Schließung einer Pflegeeinrichtung
• Verhältnis zwischen Vorrang der  Ehrenamtlichkeit und den Wünschen der Betroffenen
• Wohnstätte der Behindertenhilfe muss Duschrollstuhl vorhalten

u. v. a. m.


Linktipps und Downloads

Bedarfsermittlungsinstrument für Berlin – Abschlussbericht der Voruntersuchung

Das Land Berlin hat mit einer Studie untersuchen lassen, welche der in Berlin und bundesweit eingesetzten Bedarfsermittlungsinstrumente den Anforderungen des BTHG entsprechen. Ziel der Studie ist es, Empfehlungen zur (Weiter-) Entwicklung eines Instruments für Berlin abzuleiten.

Der Abschlussbericht von Dr. Heike Engel (synergon) und Prof. Dr. Iris Beck (Universität Hamburg) wurde im März 2018 vorgelegt. Im Zentrum der Studie steht die Analyse bestehender Instrumente der Bedarfsermittlung anhand eines Kriterienkatalogs, der auf den Regelungen des BTHG sowie auf fachlicher Einschätzung basiert. Weiter.

Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen (Hrsg.): Digitalisierung in Kleinbetrieben - Ergebnisse aus Baugewerbe, Logistik und ambulanter Pflege

Beim Thema Digitalisierung nimmt die Forschung oft nur Großunternehmen in den Blick. Klein- und Kleinstunternehmen (KMU) werden selten beachtet. Dabei lassen sich die Bedingungen in KMU und Großunternehmen kaum vergleichen. In einer aktuellen Studie untersucht das Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule die Situation in KMU unter anderem im Bereich ambulante Pflege. Weiter.

Handbuch für inklusive Sportveranstaltungen

Gefördert und unterstützt durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport und den Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband, hat der Landessportbund Hessen ein Handbuch für inklusive Sportveranstaltungen herausgegeben. In dem Handbuch finden Sie zahlreiche Tipps und Hinweise zur barrierefreien Gestaltung von Sportveranstaltungen, wobei die diversen Checklisten dabei helfen sollen, die einzelnen Punkte Schritt für Schritt abarbeiten zu können.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6-7/2019): Menschen mit Behinderungen

Seitdem die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist, sind Fortschritte zu verzeichnen. Mit Blick auf die Lebensbereiche Bildung, Arbeit und Wohnen aber steht die Bundesrepublik mit ihrem ausdifferenzierten System von Förderschulen, Werkstätten und Wohnheimen vor einem ungelösten Konflikt. Weiter.

Institut Arbeit und Qualifikation/Universität Duisburg-Essen (Hrsg.):  Gerhard Bäcker - Dauerbaustelle Sozialstaat. Chronologie gesetzlicher Neuregelungen in der Sozialpolitik 1998 bis 2018

Ob kleine Anpassungen oder große Reformen: In der Sozialpolitik sind Neuregelungen und Veränderungen von Gesetzen seit Jahren an der Tagesordnung. Hier den Durchblick zu behalten fällt schwer. Die Broschüre „Dauerbaustelle Sozialstaat“ gibt einen Überblick über 20 Jahre gesetzliche Neureglungen. Weiter.

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAGS): Fachtagung “Empowerment und Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ in Düsseldorf

Freitag, den 15. März 2019, von 10:30 – 16:00 Uhr, in der Jugendherberge Düsseldorf; Düsseldorfer Straße 1, 40545 Düsseldorf. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.Weiter.

Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e. V.:  Was ist Persönliche Zukunftsplanung?

Erklärfilm Persönliche Zukunftsplanung: Der Erklärfilm zum Thema Persönliche Zukunftsplanung wurde als Aninmationsfilm von Sarah Roloff mit Beratung der Kollegen von Wunschwege von Leben mit Behinderung Hamburg für das Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung erstellt.

Hier gelangen Sie zum Erklärfilm Persönliche Zukunftsplanung mit Untertiteln.

Teilhabe am Arbeitsleben: Neue Handreichung der Diakonie

Diese neue Handreichung beschäftigt sich mit den Anforderungen und Voraussetzungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention. Weiter.

"Partnerschaften für einen diskriminierungsfreien Arbeitsmarkt stärken - Kräfte bündeln“

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert jetzt Partnerprojekte zur Bekämpfung von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Unter dem Motto „Partnerschaften für einen diskriminierungsfreien Arbeitsmarkt stärken - Kräfte bündeln“ können Bürger_innen gemeinsam mit Partner_innen aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Interessenvertretungen bis zum 15. April 2019 einen Antrag auf Förderung stellen. Weiter.

BMAS: Anmeldungen zum Erhalt von Stiftungsleistungen sind nun bis zum 31. Dezember 2020 möglich
Die Stiftung Anerkennung und Hilfe erbringt Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen an Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 als Kinder oder Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder stationären Einrichtungen der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Weiter.

Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg: Soziale Teilhabe braucht konsequente Veröffentlichung von Verwaltungsvorschriften!
Eine offene und transparente Verwaltungskultur ist eine Voraussetzung dafür, dass sich Bürgerinnen und Bürger und Staat auf Augenhöhe begegnen. Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland fordert die Sozialleistungsträger auf, Verwaltungsvorschriften antragsunabhängig, zeitnah und benutzerfreundlich zu veröffentlichen, soweit sie dazu nicht bereits gesetzlich verpflichtet sind. Weiter.

Aus dem Lebenshilfe-Verlag Marburg

Neuerscheinung im Lebenshilfe-Verlag Marburg

Ute Kahle: Inklusion, Teilhabe und Behinderung

Herausforderungen und Perspektiven der Transformationsprozesse von Organisationen der Behindertenhilfe aus institutioneller Sicht; 1. Auflage 2019, 17 x 24 cm, broschiert, 560 Seiten; ISBN: 978-3-88617-223-8; Bestellnummer LBF 223; 35,– Euro [D]; 40.– sFr.

Die Arbeit untersucht die aktuellen Veränderungsprozesse von Organisationen der Behindertenhilfe. Vor dem Hintergrund eines transdisziplinären Forschungsfeldes dienen unterschiedliche Modelle und Diskurse über Behinderung als Grundlage für die Analyse.

Weitere Informationen und Online-Bestellung.

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Preisreduzierte Sonderangebote, lieferbar solange Vorrat reicht!

1. Pictogenda 2019
ein Terminplaner (fast) ohne Worte

Habe ich heute eine Verabredung? Wann ist mein nächster Arzttermin? Und natürlich darf ich die Geburtstage meiner Verwandten und besten Freunde nicht vergessen. Solche und ähnliche Fragen sind klassische Fälle für einen Terminkalender. Was aber, wenn ich gar nicht oder nur schlecht lesen und schreiben kann? Pictogenda ist ein Terminplaner für Menschen, die nicht oder nicht gut lesen können. Die Eintragungen erfolgen mit Piktogrammen.

1. Auflage 2018, Ringbuch im Format 21 x 23 cm, Umschlag: Pappe mit wattiertem Kunstleder bezogen, Seiten aus stabilem Papier, ISBN 978-94-9271120-5, Bestellnummer LFK 079
Ursprünglich 35,50 Euro [D]; 42.– sFr.
Sonderpreis: 25,– Euro [D]

Weitere Informationen und Online-Bestellung.

2. Pictogenda Kalendarium 2019
Nur Innenteil zum Einheften - Für alle, die den Kalender schon haben und noch mehr sparen wollen.

17 x 22 cm, Bestellnummer LBH 019
Normalpreis 23,50 Euro [D]; 29.– sFr.
Sonderpreis: 15,– Euro [D]

Weitere Informationen und Online-Bestellung.

E-Mail: vertrieb@Lebenshilfe.de
oder verlag@lebenshilfe.de
Internet: www.lebenshilfe-verlag.de

Impressum:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.,
Raiffeisenstraße 18, 35043 Marburg,
Telefon 06421/491-0, Fax, -167,
E-Mail: bundesvereinigung@lebenshilfe.de
Registergericht: Amtsgericht Marburg
Registernummer: VR 972
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